Sommerski in Saas-Fee

Spitzensportler trainieren für Gold

In Saas-Fee liegt auch dann eine Menge Schnee, wenn die Unterländler genüsslich dem Sommer frönen. Darüber freuen sich nicht nur die Aktivurlauber, sondern auch die Ski- und Snowboard-Champions. Manch einer, der während der Olympiade und Weltcup-Saison auf dem Siegerpodest Bronze, Silber oder Gold feiert, hat sich zuvor in Saas-Fee fit trainiert. Damit die Trainings rundum gut gelingen, sorgt ein ganzes Team für die Präparierung der Pisten.

Die Möglichkeiten, die Saas-Fee im Frühling, Sommer und Herbst zum Trainieren für Ski- und Snowboard-Champions bietet, sind zu diesen Jahreszeiten in fast keiner anderen Nation zu finden. Das Wetter, die Aussicht und die Bedingungen sind herrlich. Die Weltbesten wie der Schweizer Skirennfahrer Beat Feuz oder der Norwegische Snowboarder Torstein Horgmo bringen sich in Saas-Fee in Form.

Weltcup-Bedingungen

Das Gelände auf dem Feengletscher ähnelt demjenigen des Alpinen Skiweltcups in Sölden. Es eignet sich daher ideal für die Simulation der Rennen. Und auch im grossen Gebiet unter dem Allalinhorn wird rege trainiert: Mehrere Hänge für Slalom und Riesenslalom, zwei Abfahrtsstrecken mit Längen bis zu 1.9 km sowie Anlagen für Freeski und Snowboarder lassen die Herzen der Cracks höher schlagen.

Von der Trainingspiste zum Weltcup-Sieg

Die Teams, die in Saas-Fee trainieren, sind internationaler Herkunft. Den Schweizerteams werden jedoch gewisse Heimvorteile gewährt: Sie dürfen am Morgen als Erste auf den Hang. Die Sportlerinnen und Sportler gelangen mit Sonderfahrten der Metro Alpin auf den Gletscher und legen bereits kurz nach 6 Uhr schon los. Meistens sind die Gletschertrainings am Mittag beendet. Und ein paar Wochen später, wenn die Weltcup-Saison ab Ende November/Anfang Dezember Schwung aufnimmt, haben viele Profis, die zuvor auf der Piste in Saas-Fee zu sehen waren, ihren Auftritt in der Siegerkategorie am Fernsehen.

Makellose Hänge & Pisten

Die Starts der höchsten Pisten befinden sich auf knapp 3'500 Metern über Meer. Der Pisten-Rettungschef und die Pistenteams sind täglich mehrere Stunden im Einsatz, um für sichere und optimal präparierte Verhältnisse zu sorgen. Dies ist mit einer grossen Verantwortung verbunden, denn die Sportler rasen wie beim Weltcup mit 120 km/h über den Schnee. Eine Abfahrtspiste muss frei sein von Wellen. Zudem darf sie an keinem Unfall mitschuldig sein – dies zählt zum Berufsstolz.

Sommerski auch für Aktivurlauber

Die Abfahrten im Allalingebiet sind im Frühling, Sommer und Herbst übrigens auch für «normale» Touristen geöffnet. Manchmal treffen in diesen Höhen die Stars und die Akivurlauber aufeinander. Die Pisten werden sowohl für Weltcup- wie auch für Genussfahrer optimal präpariert. Manchmal kommt es vor, dass der Neuschnee entfernt wird, damit die betreffende Piste für die Profi-Teams hart bleibt.

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